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Olaf Scholz (SPD)

Olaf Scholz war von November 2007 bis Oktober 2009 Bundesminister für Arbeit und Soziales. Er folgte in diesem Amt Franz Müntefering (SPD). Scholz wurde 1958 in Osnabrück geboren. Er wuchs in Hamburg auf und engagierte sich dort in der SPD. 2002 bis 2004 war Scholz Generelsekretär der SPD.

Als Minister in der Großen Koalition war er zuständig für die Arbeitsmarktpolitik und das Arbeitsrecht. Dies beinhaltet die Arbeitslosenversicherung/ALG I sowie die Grundsicherung für Arbeitsuchende/ALG II oder die Regelung von Kündigungsschutz und befristeter Beschäftigung. Außerdem zeichnete er für die Rentenpolitik der Bundesregierung verantwortlich - hier insbesondere auch für die weitere Umsetzung der von Franz Müntefering auf den Weg gebrachten Rente mit 67. Experten glauben: Diese Reform wird sich langfristig stabilisierend auf die Entwicklung der Sozialversicherungsbeiträge und der Lohnzusatzkosten auswirken. Dies ist auch durch den sogenannten Nachholfaktor zu erwarten. Dieser besagt, dass eigentlich fällige, aber nicht vorgenommene Rentenkürzungen mit rechnerisch möglichen Erhöhungen in den Folgejahren verrechnet werden. Somit bleibt es trotz höherer Gehälter der Arbeitnehmer bei stagnierenden oder nur schwach steigenden Altersbezügen.

Scholz war auch oberster Dienstherr der Bundesagentur für Arbeit. Er kümmerte sich im Kabinett auch um Gesetzesregelungen für junge und ältere Arbeitnehmer sowie Langzeitarbeitslose. Franz Münteferings Posten aus schwarz-roter Vizekanzler übernahm Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

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