-862

Einkommensteuer

11. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

5.1.1 Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleitungen (Familienleistungsgesetz - FamLeistG) vom 22.12.2008

Der Freibetrag bei der Veranlagung zur Einkommensteuer steigt für jedes zu berücksichtigende Kind von 5.808 auf 6.024 Euro.[1]

Mehr

11. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

5.1.2 Entwurf eines Gesetzes zur verbesserten steuerlichen Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen (Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung)

Ab dem 1.1.2010 können die vom Steuerpflichtigen geleisteten Beiträge zur privaten und gesetzlichen (Basis-)Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung vollständig von der Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer abgezogen werden.

Mehr

11. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

5.2 Konjunkturpaket I: Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung

Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher Regelungen des Maßnahmenpakets Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung vom 21.12.2008

Mehr

11. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

5.3 Konjunkturpaket II: Pakt für Beschäftigung und Stabilität

Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland (Entwurf)

Mehr

11. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

5.5.2 Wiedereinführung der Pendlerpauschale

Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9.12.2008

Mehr

11. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Zusammenfassung

Zusammenfassung

Das Entlastungspaket und die Konjunkturpakete enthalten eine Vielzahl von steuerrechtlichen Änderungen. Eine breite Entlastung der Bürger versprechen die geplante Reform des Einkommensteuertarifs, mit der auch die kalte Progression teilweise beseitigt wird, die Absetzbarkeit von Vorsorgeaufwendungen für die Kranken- und Pflegeversicherung bei der Einkommensteuer sowie die

Mehr

7. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Zusammenfassung

Steuer- und Finanzpolitik

Die Unternehmenssteuerreform 2008 wird unterm Strich die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen verbessern.

Mehr

7. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements

  • Einführung eines Abzugs von der Steuerschuld für bestimmte freiwillige, unentgeltliche ehrenamtliche Tätigkeiten im gemeinnützigen Bereich (Förderung mildtätiger Zwecke) in Höhe von 300 Euro jährlich,
  • Anhebung des sog. Übungsleiterfreibetrags von 1.848 Euro auf 2.100 Euro,
  • Vereinheitlichung und Anhebung der Höchstgrenzen

Mehr

7. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

IV. Einführung einer Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge

Bei der Abgeltungsteuer handelt es sich um eine Quellenbesteuerung der privaten Kapitalerträge, mit deren Erhebung die Steueransprüche des Staates gegenüber dem Steuerpflichtigen definitiv abgegolten sind. Der Steuersatz für die Abgeltungsteuer soll 25 Prozent betragen. Darauf sind noch der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent und gegebenenfalls -regional unterschiedlich

Mehr

7. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Abschaffung der Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter

Aufgrund dieser Neuregelung müssen künftig alle Gegenstände, die mehr als 60 Euro wert sind, erfasst und jährlich im Inventar aufgelistet werden. Die Bundesregierung verlässt damit ihren Kurs, durch Pauschalierungen die Besteuerung zu vereinfachen. Die Maßnahme führt dauerhaft zu erheblichem bürokratischen Mehraufwand in den Unternehmen. Der Fiskus

Mehr

7. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Abschaffung der degressiven AfA

Die steuerrechtlich mögliche Ausnahme der degressiven Absetzung für Abnutzung bei beweglichen Gütern des Anlagevermögens vom Regelfall der linearen Abschreibung soll abgeschafft werden. Künftig können Unternehmen die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des betrieblichen Anlagevermögens während der unterstellten Nutzungsdauer nur noch in gleichen

Mehr

7. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

II.1 Besteuerung ertragsunabhängiger Elemente

Besteuerung von Funktionsverlagerungen. Während die Zinsschranke den Transfer bereits erwirtschafteter Gewinne in das steuergünstigere Ausland begrenzen soll, nimmt die Bundesregierung auch den Verlust von noch nicht realisierten Gewinnen durch grenzüberschreitende, konzerninterne Funktionsverlagerungen ins Visier. Ins Ausland transferiertes Gewinnpotenzial soll

Mehr

7. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

II.1 Besteuerung ertragsunabhängiger Elemente

Zinsschranke. Im Rahmen der Einkommen- und Körperschaftsteuer wird der Betriebsausgabenabzug für Zinsaufwendungen neu geregelt. Die maßgebliche Norm ist der neue § 4h Einkommensteuergesetz (EStG). Über den umformulierten § 8a Körperschaftsteuergesetz (KStG) gilt die so genannte Zinsschranke für Kapitalgesellschaften. Sie ergänzt die

Mehr

7. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

I.2 Besteuerung von Personenunternehmen

Die Gewinnbesteuerung von Personenunternehmen differenziert ab 2008 danach, ob der Gewinn im Unternehmen verbleibt (Unternehmensebene) oder ob er ausgeschüttet wird (Unternehmerebene). Insgesamt sind drei Fälle zu unterscheiden:

Mehr

6. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Abgeltungsteuer: Der Teufel steckt im Detail

Im Rahmen der Unternehmenssteuerreform will die Bundesregierung auch eine Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge einführen. Dabei handelt es sich um eine Quellenbesteuerung der Kapitalerträge, mit deren Erhebung die Steueransprüche des Staates gegenüber dem Steuerpflichtigen definitiv abgegolten sind. Die Bank führt die Steuer direkt an das Finanzamt ab, und der

Mehr

6. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Steuerpolitik: Widersprüchliche Signale und ein verteilungspolitischer Placebo-Effekt

Auch weil die Große Koalition zu Beginn ihrer Amtszeit beschlossen hatte, nicht mehr zu rechtfertigende Subventionen zu beschränken oder abzuschaffen, war der Teilindikator „Steuern und Finanzen" im Januar 2006 mit einem vergleichsweise hohen Wert von 4,3 Prozent gestartet. Während jedoch einerseits die Verlustverrechnung bei bestimmten Steuerstundungsmodellen und die

Mehr

5. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Abgeltungsteuer

Im Zuge der Unternehmenssteuerreform plant die Bundesregierung auch eine Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge. Dabei handelt es sich um eine Quellenbesteuerung der Kapitalerträge, mit deren Erhebung die Steueransprüche des Staates gegenüber dem Steuerpflichtigen definitiv abgegolten sind. Die Bank führt die Steuer direkt an das Finanzamt ab, und der Bürger braucht die

Mehr

5. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Absenkung der tariflichen Steuerbelastung

Die Steuerbelastung der Unternehmen ist in Deutschland nicht nur je nach Rechtsform (Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften) uneinheitlich, sondern im internatonalen Vergleich auch zu hoch. Für Kapitalgesellschaften liegt die tarifliche Steuerbelastung bei 38,7 Prozent.

Mehr

4. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Allgemeine Anmerkung zum Steueränderungsgesetz 2007 und zur Steuerpolitik der Großen Koalition

Nach Berechnungen des BMF beschert der Abbau der Steuervergünstigungen Bund, Ländern und Gemeinden ein Einnahmenplus von 4,1 Mrd. Euro (volle Jahreswirkung). Dieser Betrag liegt deutlich über dem veranschlagten Aufkommen aus der „Reichensteuer" von 1,3 Mrd. Euro (volle Jahreswirkung und ohne Entlastungsbetrag). Dabei begründet die Bundesregierung den höheren

Mehr

4. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Entwurf eines Steueränderungsgesetzes 2007

  • „Reichensteuer": Der Spitzensteuersatz soll von 42 auf 45 Prozent ab einem zu versteuernden Privateinkommen von 250.000/500.000 Euro (Alleinstehende/Verheiratete) steigen. Gewinneinkünfte (Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit) sind davon (zunächst) nicht betroffen. Denn für sie soll es im

Mehr

2. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Gesetz zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung

  1. Berücksichtigung erwerbsbedingter Kinderbetreuungskosten als Betriebsausgaben/ Werbungskosten
  2. Steuerermäßigung für Erhaltungs- und Modernisierungsaufwendungen
  3. Steuerermäßigung für Pflege- und Betreuungsleistungen
  4. Anhebung der degressiven AfA für bewegliche Wirtschaftsgüter auf 30 Prozent und maximal das 3-fache der

Mehr

1. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Gesetz zur Beschränkung der Verlustverrechnung im Zusammenhang mit Steuerstundungsmodellen

Das Gesetz beschneidet die Attraktivität so genannter Steuerstundungsmodelle, indem die möglicherweise anfallenden Verluste aus bestimmten Anlageformen nur noch mit späteren positiven Einkünften aus derselben Einkunftsquelle verrechnet werden dürfen. Es betrifft Verluste aus Medienfonds, Schiffsbeteiligungen (soweit sie noch Verluste vermitteln), New Energy Fonds,

Mehr

1. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Gesetz zur Abschaffung der Eigenheimzulage

Das Gesetz schafft die Eigenheimzulage für Neufälle ab. Die Wohneigentumsförderung für Altfälle bleibt davon unberührt. Die Einsparungen für die öffentliche Hand liegen in diesem Jahr bei 223 Mio. Euro. Sie steigen bis zum Jahr 2013 auf knapp 5,9 Mrd. Euro jährlich an.

Mehr

1. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Gesetz zum Einstieg in ein steuerliches Sofortprogramm

1. Abschaffung des Freibetrags für Abfindungen

Mehr

1. INSM-WiWo-Politikanalyse des IW Köln » Steuer- und Finanzpolitik

Gesetz zur Eindämmung missbräuchlicher Steuergestaltungen (Entwurf)

6. Berücksichtigung von Anschaffungskosten für Wertpapiere, vergleichbare nicht verbriefte Forderungen und Rechte sowie Grundstücke erst im Zeitpunkt der Veräußerung bzw. Entnahme

Mehr

Steuer- und Finanzpolitik

Die Unternehmenssteuerreform 2008 wird unterm Strich die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen verbessern.

Mehr

INSM-WiWo-Politikcheck: Bewertete Gesetze